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Lebensversicherungen – lohnt sich das noch?

Kapitallebensversicherungen mit Todesfallschutz und 30 Jahren Laufzeit, die 2008 fällig werden, haben durchschnittlich 5,45 Prozent Rendite erwirtschaftet. Aktienfonds brachten im gleichen Zeitraum mehr als zehn Prozent. Würde man heute eine Lebensversicherung abschließen und die aktuellen Entwicklungen zugrunde legen, kämen nach 30 Jahren Laufzeit sogar nur 3,92 Prozent Rendite dabei heraus. Denen, die noch gar nicht vorgesorgt haben, raten die Experten von "Finanztest" deshalb eher dazu, eine staatlich geförderte Riester-Rente abzuschließen. Hier liegt die Rendite bei über vier Prozent. Wer bereits eine Lebensversicherung hat, sollte – wenn er zusätzlich sparen möchte – eher auf Aktienfonds setzen. Dadurch geht er zwar ein höheres Risiko ein, kann aber auch auf mehr Rendite hoffen.

aus der Programmzeitschrift TV14, Nr.16

 


Warum sind Gullideckel eigentlich rund?

Das ist mal wieder eine Frage, die man sich bestimmt nicht selber stellt. Aber ganz so dumm ist sie nicht, denn runde Gullideckel können nicht ins Loch fallen, während ein viereckiger Deckel quer durchpassen würde. Für den Straßenbau wäre sicher ein viereckiger viel praktischer, aber anscheinend hat man hier doch mal einen Schritt weiter gedacht.

 


Woher kommt der Valentinstag?

Viele denken bestimmt, dass der Valentinstag von findigen Floristen eingeführt wurde - doch das ist nicht wahr! Der Valentinstag hat seinen Ursprung beim heiligen Priester Valentin aus Ternia. Damals wurden Christen im Römischen Reich verfolgt, darunter auch der heilige Valentin. Er wurde am 14. Februar 269 hingerichtet, weil er es sich erlaubte, Paare christlich zu trauen.

Es gibt viele Legenden aus dem Leben des Valentin: Die eine besagt, dass er sehr glücklich über Paare war und immer, wenn Verliebte an seinem Blumengarten vorbei gingen, bekamen diese Blumen von ihm geschenkt. Es wird auch erzählt - dass bereits 100 Jahre nach Valentins Hinrichtung - der Valentinstag im Römischen Reich gefeiert wurde. Eine andere Legende besagt, dass schon zur vorchristlichen Zeit am 14. Februar die Valentinade gefeiert wurde. Natürlich zu Ehren der der römischen Göttin Juna, der Schützerin von Ehe und Familie. Angeblich wurden damals schon Blumen an Frauen verschenkt. Im Mittelalter wurde der Valentinstag vor allem in Frankreich, Belgien und England gefeiert.

Also keine neuzeitliche Erfindung, sondern jahrhunderte alte Tradition!

Heutzutage ist der Valentinstag u. a. in den USA sehr beliebt. Dort werden Karten verteilt - je mehr Karten jemand bekommt, desto beliebter ist er. So lautet zumindest die Interpretation der stolzen Kartenempfänger :-) In Deutschland ist der Valentinstag ebenfalls ein großer Tag für Verliebte. Hier werden Blumen, Karten und kleine Überraschungen verschenkt. Ganz egal, ob das mit dem heiligen Priester Valentin nun Mythos oder Wahrheit ist der Valentinstag ist einfach ein schöne Gelegenheit, um jemanden zu zeigen, wie gern man ihn hat.

Und noch was obendrauf:

"Ich liebe dich"/ "ich habe dich gern" in anderen Sprachen

Afrikaans: Ek is lief vir jou

Arabisch: Ana Hebbek

Dänisch: Jeg elsker dig

Elsässisch Iih hoan dich geer

Esperant Mi amas vin

Englisch: I love you

Finnisch: Minä rakastan sinua

Französisch: Je t'aime / Je t'adore

Griechisch: S䡹apo

Italienisch: Ti amo

Jiddisch: Ikh hob dikh lib

Latein: Te amo

Luxemburgisch: Ech sin frou mat dir

Niederländisch: Ik hou van jou

Polnisch: Kocham cie

Portugiesisch: Eu te amo

Russisch: Ja teba ljublju.

Schwyzerdütsch: I ha di gärn / I liäbä di

Slowakisch: lubim ta

Spanisch: Te quiero

Tunesisch: Ha eh bak

Türkisch: Seni Seviyorum

Ungarisch: Szeretlek

Vietnamesisch: Toi yeu em

 


Warum fällt das Marmeladenbrot immer auf die beschmierte Seite?

Wem schon mal ein Marmeladenbrot aus der Hand gerutscht ist, der wird das bestätigen können: das verflixte Ding landet doch totsicher mit der beschmierten Seite nach unten auf dem Boden! Warum?
Es liegt an der Größe des Brotes und an der gängigen Höhe der Tische (und damit an der Fallhöhe). Das Brot liegt mit der Marmeladenseite nach oben auf dem Tisch. Beim Fallen dreht es sich einmal mit dieser Seite nach unten. Mehr Umdrehungen macht es bei der Größe eines Brotes auf dem Weg nach unten nicht. Wird die Höhe des Tisches verdoppelt oder die Größe des Brotes halbiert, dann schafft das Brot die ganze Drehung bis nach unten und landet dann sozusagen "richtig".
Das ist übrigens nicht nur bei Marmelade so, sondern auch bei Wurst-, Käse- und Butterstullen.

 


 

Winterzeit ist auch Erkältungszeit -

hier sind die zehn häufigsten Irrtümer zum Thema Erkältung:

Von einer Erkältung wird ein Großteil der Bevölkerung Deutschlands jedes Jahr heimgesucht. Um eine Infektion zu vermeiden, begehen viele Menschen Fehler in dem Glauben, sie handelten richtig. So ist für viele in der Erkältungszeit Küssen tabu, stattdessen gehen sie in die Sauna, weil das gegen Schnupfen helfen soll. Genau das gehört zu den zehn häufigsten Irrtümer rund um die Erkältung.

Irrtum Nr. 1:
"Eine Erkältung bekommt man, wenn man sich lange im Kalten aufgehalten hat." Ein Zusammenhang konnte noch nie nachgewiesen werden. Erkältungen werden durch Viren übertragen - zum Beispiel durch Anhusten oder den Kontakt mit einem Gegenstand, den ein Erkälteter zuvor berührt hat. Dass sie im Winter häufiger auftreten als im Sommer, liegt daran, dass wir uns mehr in geschlossenen und geheizten Räumen aufhalten. Dort herrschen ideale Bedingungen für die Erkältungsviren.

Irrtum Nr. 2:
"Küssen sollte tabu sein." Sich vom kranken Partner fernzuhalten ist sicher der falsche Weg. Die Ansteckungsgefahr ist sehr gering. Die Viren gelangen über den Speichel in den Magen und werden dort zersetzt. Die körperliche Zuwendung sorgt für einen Wohlfühleffekt: Das stärkt die Abwehr sogar.

Irrtum Nr. 3:
"Sauna schafft bei Erkältung Linderung." Abhärten in der Sauna funktioniert nur bei gesunden Menschen. Ist die Erkältung schon da, schwächen Saunagänge oder kalte Duschen das Immunsystem noch zusätzlich. Also lieber schonen und warten, bis die Erkältung vorüber ist.

Irrtum Nr. 4:
"Ein bisschen Sport schadet bei Erkältung nicht." Diese Meinung ist auch falsch: Eine sportliche Betätigung sollte besser vermieden werden. Bei einer Erkältung ist das Immunsystem bereits geschwächt. Große Anstrengungen können zu ernsten Folgeerkrankungen wie Angina, Bronchitis oder sogar Herzmuskelentzündungen führen. Also auch bei "harmlosem" Schnupfen lieber ein paar Tage schonen. Ein Granulat mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure oder Paracetamol und Pseudoephedrin (zum Beispiel Aspirin Complex oder Wick Daymed) hilft gegen erkältungsbedingte Schmerzen und Schnupfen.

Irrtum Nr. 5:
"Nasensprays sind harmlos." Auch diese Meinung ist nicht richtig. Zwar lassen gängige Nasensprays die Schleimhaut abschwellen und erleichtern somit das Atmen. Gleichzeitig wird aber die Blutzufuhr in der Nase gedrosselt und die Schleimhäute trocknen aus. Bei zu langer Einnahme droht sogar chronischer Schnupfen. Daher sollten Nasensprays nicht mehr als einige Tage hintereinander genommen werden. Unbedingt die Packungsbeilage beachten.

Irrtum Nr. 6:
"Aus einer Erkältung kann eine Grippe werden." Rund 200 verschiedene Viren können eine Erkältung auslösen, unter anderem Rhino-, Adeno- und Coronaviren. Die echte Grippe wird dagegen von einem anderen Virentyp ausgelöst: dem Influenzavirus. Daher kann eine Erkältung sich niemals zu einer Grippe ausweiten. Allerdings: Eine Erkältung kann das Immunsystem schwächen. Dann haben Grippeviren leichteres Spiel.

Irrtum Nr. 7:
"Antibiotika helfen gegen Schnupfen." Sie helfen nur gegen bakterielle Infektionen. Erkältungen aber werden durch Viren ausgelöst: Hier sind Antibiotika wirkungslos.

Irrtum Nr. 8:
"Echinacea beugt Erkältungen vor." Das Geld kann man sich sparen! Der Sonnenhut-Extrakt wird von vielen Menschen vorbeugend eingenommen. Eine aktuelle US-Studie hat jedoch gezeigt, dass Echinacea wirkungslos ist.

Irrtum Nr. 9:
"Vitamin C hat eine vorbeugende Wirkung." Der weit verbreitete Irrtum wurde kürzlich von australischen und finnischen Wissenschaftlern widerlegt. Zwar ist eine ausreichende Vitamin-Aufnahme die Voraussetzung für ein funktionierendes Immunsystem. Eine direkte vorbeugende Wirkung konnte aber nicht nachgewiesen werden. Zu viel Vitamin C wird ohnehin vom Körper einfach ausgeschieden.

Irrtum Nr. 10:
"Sind Erkältungsviren um Umlauf, muss man Freunde und Verwandte meiden." Freunde und Verwandte zu treffen bringt mehr Vor- als Nachteile. Zwar gilt: Wo viele Menschen sind, sind auch viele Viren. Doch Spaß am Leben stärkt die Abwehrkräfte am besten. Ein Einsiedlerleben ist also der falsche Weg.

 


Woher kommen in der deutschen Sprache eigentlich die Umlaute?

Umlaute sind die Buchstaben "ä", dem "ö" und dem "ü", die (fast) nur in der deutschen Sprache vorkommen. Sie kommen (oft mit anderer Bedeutung) auch im Türkischen, Estnischen, Finnischen, Schwedischen, Ungarischen und Isländischen vor.

Um 1600 hatte man in Deutschland eine Sprache, die Mittelhochdeutsch heißt. In dieser Sprache entwickelte es sich (vereinfach gesagt), dass man den Vokalen "a", "o" und "u" ein "e" oder "i" anfügte, damit der Buchstabe heller ausgesprochen wird. Um diese helleren Buchstaben umzusetzen, mussten sich die Mönche, die Bücher schrieben und kopierten, etwas einfallen lassen. Sie haben auf das "a", "u" und "o" ein kleines liegendes e gemalt. Das war nur konsequent, denn man konnte ja auch die Umlaute mit "ae", "oe" und "ue" schreiben. Das "e" auf dem Buchstaben war also gar nicht mal so dumm...

Schon vor der Sütterlin-Schrift, bei der das "e" fast wie zwei Striche aussieht, wurde dieses kleine "e" schon sehr oft nur als zwei Striche angedeutet. Aus diesen zwei Strichen wurden spätern dann die zwei Punkte.

Wie gerne würden wir wieder weg von diesen zwei Punkten, denn in Zeiten des Internets machen uns die Umlaute, genauso wie das "ß" (die wir ebenfalls der Sütterlin-Schrift zu verdanken haben), schwer zu schaffen. Denn die globale Welt des Internets kennt ebnen keine Umlaute. Sprachwissenschaftler gehen deshalb davon aus, dass wir irgendwann einmal ganz ohne Umlaute und "ß" schreiben werden...


Warum wird nasses Papier wellig?

Wem ist nicht schon mal ein Wasserglas auf dem Schreibtisch umgekippt? Eh schon ärgerlich genug, aber wenn dann noch die wichtigen Dokumente nass geworden sind, dann kann man sich so richtig aufregen, denn nach dem trocknen sind die Seiten wellig und nicht mehr glatt!
Der Grund liegt an den Eigenschaften der Holzfasern, die Bestandteil von Papier sind. Diese Fasern saugen sich mit Wasser voll und quellen auf. Meist liegen die Holzfasern in einer Richtung, so dass die Wellen durch die nach oben und unten gerichtete Ausdehnung entstehen. Beim Trocknen gehen die Holzfasern nicht in ihre ursprüngliche Form zurück und daher bleibt auch das Papier wellig.
Übrigens bekommt man ein einzelnes Blatt welliges Papier durch bügeln wieder glatt: Einfach, wenn das betreffende Papier trocken ist, ein feuchtes (nicht nass! - feucht) Tuch über das Papier legen und ohne Dampf drüberbügeln, bis die ganze Feuchtigekeit im Tuch verschwunden ist. Dann ist auch das darunter liegende Papier wieder glatt. Es sollte ein dünnes Tuch sein, also kein Frotteehandtuch oder so.


Senkt Muskeldehnen vor dem Sport die Verletzungsgefahr?

Dass Stretching vor körperlicher Ertüchtigung Sportverletzungen vorbeugt, ist eine weit verbreitete Ansicht, bislang aber noch nicht bewiesen. Bereits 1999 habem australische Wissenschaftler 2600 Armee-Rekruten für ihre Studie gewonnen. Ein Teil der Probanden führten vor sportlichen Aktivitäten Dehnübungen für bestimmte Beinmuskeln durch, die anderen praktizierten den Kaltstart.
Was die Verletzungsraten betraf, fand sich kein Unterschied zwischen beiden Gruppen - und Verletzungen zum Auswerten gab es reichlich: "Selbst einen minimalen Schutzeffekt des Stretchings können wir mit diesen Daten ausschließen," verkündeten die Wissenschaftler. Dass pathologisch verkürzte Muskeln, die die normale Beweglichkeit einschränken, vor dem Sport gedehnt werden müssen, bleibt jedoch unbestritten.
Quelle: New Scientist, Vol. 164, No. 2217 (1999), S. 23


Warum gilt der Marienkäfer als Glücksbringer?


Von den insgesamt etwa 5.500 Marienkäfer-Arten weltweit gibt es in Deutschland etwa 80 Arten, wobei der Siebenpunkt bei uns in Europa der Bekannteste seiner Art ist. Und das ist auch schon des Rätsels Lösung: Es sind die 7 Punkte!

Die Zahl 7 gilt seit jeher als Glückszahl, da sie die irdische Zahl 4 (für die 4 Elemente oder auch die 4 Wind- bzw. Himmelsrichtungen) und die göttliche Zahl 3 (Dreifaltigkeit) vereint. Deshalb galten die Siebenpunkt-Marienkäfer als geheiligte Tiere der Freya, der germanischen Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit.

Irrtümlicherweise wird heute immer noch angenommen, die Punkte haben etwas mit dem Alter des Tieres zu tun. Aber der Siebenpunkt wird, wie viele seiner Artgenossen, lediglich ein Jahr alt und hat von Beginn an dieselbe Anzahl an Punkten.

Übrigens: Der Name "Marienkäfer" ist zurückzuführen auf die heilige Maria. Im Mittelalter hielten die Bauern die Käfer für ein Geschenk der Selbigen, da dieser die Bäume und Sträucher von Blattläusen befreite. Noch heute zählt der Siebenpunkt als Nützling bei Gärtnern und Bauern.


Woher kommt die Redewendung "Einen Zahn zulegen"?

Früher hatten die Menschen in Ihren Häusern noch offene Feuer mit einem Kessel darüber um darin Essen zu Kochen. Der Griff dieses Kessels war an einer Metallstange aufgehängt, die mehrere Zähne besaß, damit man den Kessel höher oder tiefer über das Feuer hängen konnte. Wenn der Mann also abends hungrig nach Hause kam, sagte er zu seiner Frau "Leg mal einen Zahn zu" und meinte damit, dass sie den Kessel tiefer über das Feuer hängen sollte, damit das Essen schneller fertig würde.


Wie entsteht die Form des Bauchnabels?

Das Wichtigste zuerst: es hat nichts damit zu tun, wie die Nabelschnur nach der Geburt abgeschnitten wird!
Bei jedem Säugetier, also auch beim Menschen, ist das Baby in der Gebärmutter über die Nabelschnur mit der Mutter verbunden. Nach der Geburt wird die Nabelschnur durchtrennt. Auf der Bauchseite des Babys bleibt dann ein kleines Stück Nabelschnur stehen. Wenn nach ca. 10 Tagen dieses Stückchen Nabelschnur abfällt, entsteht an dieser Stelle der Bauchnabel.
Wie ein Bauchnabel aussieht ist teils erblich bedingt, kann aber auch von der Art der Bauchmuskulatur abhängen.
Mittlerweile gibt es schon viele Schönheitsoperationen für den Bauchnabel.


Woher kommen die "Wiener"-Würstchen?

Weil sie aus Wien kommen? Stimmt zum Teil, denn in Wien wurden sie erfunden und hergestellt, aber der Erfinder ist gebürtiger Franke.
Der Erfinder der "Wiener"-Würstchen war Johann-Georg Lahner und der hatte seine Lehrzeit in Frankfurt absolviert. Früher ging man noch "auf die Walz", also man reiste als Geselle von Ort zu Ort um Erfahrungen zu sammeln. Und so verschlug es Herrn Lahner nach Wien.
Die Wiener Metzger durften im Gegensatz zu ihren Frankfurter Kollegen bei Würstchen mehrere Fleischsorten verarbeiten. So kombinierte er 1805 Schweine- und Rindfleisch zu Würstchen im knackigen Saitling und nannte dieses Produkt "Wiener Frankfurter".
Diese neue Rezeptur hat als "Wiener" die Welt erobert. Die schlanken, knackigen "Wiener"-Würstchen waren zunächst nur in Süddeutschland weit verbreitet und werden stets paarweise serviert. Inzwischen gehören die "Wiener" mit zu den beliebtesten Würstchen Deutschlands.
Aber jetzt kommt noch der Hit: überall kennen wie die "Wiener" als "Wiener" - nur in Wien heißen sie Frankfurter :-)


Warum trinkt James Bond seinen Martini geschüttelt und nicht gerührt?

Ein Wodka Martini besteht aus großen und kleinen Teilchen. Die großen Teilchen sind die Geschmacksmoleküle. Die kleinen Teile sind die Alkoholmoleküle. Wenn man ein Gemisch aus großen und kleinen Teilchen schüttelt, wandern die großen Teilchen an die Oberfläche. Die finden keine Lücken, um nach unten zu gehen. Die kleinen Teilchen fallen immer nach unten.
James Bond schüttelt als Genießer demnach den Geschmack an die Oberfläche. Und weil er es grundsätzlich super eilig hat, kann er auch immer nur einen Schluck trinken ;-)



Woher kommt die Redewendung "den Löffel abgeben"?

In früheren Zeiten erhielten neu eingestellte Dienstboten, vor allem auf dem Land von ihrem Dienstherren bei Arbeitsantritt einen Holzlöffel, der zur täglichen Nahrungsaufnahme aus einer großen Pfanne oder einem Topf diente. Wurde der Dienstbote gekündigt oder ging er aus eigenen Stücken, so mußte er diesen "Löffel wieder abgeben", damit ihn der nächste erhalten konnte. Gab also jemand den Löffel ab, so hieß dies lediglich daß er den Hof oder die Dienststelle verließ; erst später wurde daraus eine Todesmeldung.


Woher kommt der Begriff Sparschwein?

Sparschweine sind seit dem Mittelalter bekannt der älteste Fund reicht zurück bis ins 13. Jahrhundert und stammt aus Billeben in Thüringen. In der bäuerlich geprägten Gesellschaft des Mittelalters spielte das Schwein eine wichtige und positive Rolle: Es galt als intelligent und war ein Symbol der Fruchtbarkeit, Nützlichkeit und Genügsamkeit. Ein Schwein zu besitzen, war ein Glücksfall für die mittelalterliche Bauersfamilie. Ein Umstand, der sich noch heute in dem verbreiteten Ausspruch "Schwein gehabt!" wiederfindet. Als ein Symboltier des Glücks wurde das Schwein daher auch mit dem Besitz von Geld assoziiert. Nichts lag näher, als dem Gefäß zur Verwahrung der eigenen Ersparnisse die Form des Schweins zu geben, das Wohlstand, Sicherheit und Glück repräsentierte. Das später bei Kindern beliebte Sparschwein erfüllte zudem eine pädagogische Aufgabe: Wie ein echtes Schwein mit Futter, so muss das Sparschwein mit Münzen gefüttert werden und darf erst geschlachtet werden, wenn die Zeit reif ist.

Eine andere Geschichte ist für die "piggy bank", das Sparschwein im englischen Sprachraum, überliefert. Das mittelenglische Wort "pygg" bezeichnet eine Lehmart, die in früherer Zeit zur Herstellung von Haushaltstöpfen verbreitet war. Da man in jener Zeit das Geld oft in Küchengefäßen, den sogenannten "pygg jars" sammelte, wurden diese später in "pygg bank" umgetauft. Kein Wunder, dass bald darauf die "piggy bank" geboren wurde: Haushaltstöpfe zum Münzensammeln in Schweinchenform.


Woher kommt die Redewendung "halt die Klappe!"?

Wenn man jemanden den Mund verbieten will, dann ist es ja eigentlich komisch zum Mundwerk "Klappe" zu sagen. Und tatsächlich hatte die Klappe auch zuerst gar nichts mit dem Mund zu tun.
Entstanden ist der Spruch im Mittelalter und dort im Kloster. Wenn sich die Klosterbrüder täglich in der Kirche einfanden, um zu beten oder am Gottesdienst teilzunehmen, dann nahmen sie dort auf hölzernen Klappstühlen Platz. Diese Klappstühle waren an der Wand oder an einer Bank montiert und wenn man aufstand, dann schnappten die Sitzklappe zurück, was in einer stillen Kirche nicht unerheblich Lärm machte und natürlich mit all den Betenden drumherum auch etwas peinlich war, wenn man vergessen hat, diese festzuhalten.
"Halt die Klappe!" zischte es da von allen Seiten. Und so wurde das bis heute für "sei Still" übernommen ;-)


Warum hat der Tag 24 Stunden und die Stunde 60 Minuten?

Es ist schon merkwürdig, dass wir alles im Dezimalsystem rechnen (also das Zehnersystem, mit dem alle Menschen rechnen, weil wir einfach 10 Finger haben) und nur die Zeiteinteilung vollkommen anders ist. Wenn man schon den Tag durch 24 teilt, warum dann diese Teile durch 60? Und das ist in der Tat echt interessant:

Bei Wikipedia (wo man zu dem Thema irre lang lesen kann) steht, dass die Sumerer und Ägypter als erstes die Zeit gemessen haben. Das war so um 3000 v. Chr. als man den Tag mittels Schattenstäbe gemessen hat. Und das waren teilweise imposante Sonnenuhren, denn die alten Ägypter verwendeten dazu große Obelisken, auf denen die Bewegung der Sonne verfolgt werden konnte. Diese Schattenuhren waren in zehn Teile für den Tag unterteilt. Dazu gab man noch zusätzlich vier Dämmerungsstunden (zwei morgens und zwei abends).

Aber jetzt kommt's: Um 2000 v. Chr. wurde von den Babyloniern ein Zählsystem mit der Basiszahl 60 verwendet. Während wir immer denken, man könne nur die zehn Finger zählen, haben die Babylonier die Fingerglieder mitgezählt! An einer Hand kommst du dabei auf 12 und mit beiden Händen kommst du auf 60! Wie das geht, kannst du hier nachlesen.

Dieses "Sexagesimalsystem" hat sich in der Zeitmessung verfestigt. Deshalb hat ein Tag zwei mal 12 Stunden, eine Stunde 60 Minuten und eine Minute 60 Sekunden. Erst jetzt kommen wir wieder in die Neuzeit, denn als man eine Sekunde noch genauer unterteilen konnte, hat man wieder das Dezimalsystem genommen.

Übrigens nutzt man noch das 60er-System ebenfalls um Winkel und geografische Längen und Breiten anzugeben. Auch da hat ein Grad 60 Minuten und eine Minute 60 Sekunden.


Warum heißt UHU(-Alleskleber) eigentlich UHU?

Als ich diese Frage gelesen habe, hatte ganz klar an eine Abkürzung gedacht. Aber weit gefehlt:
Als 1932 der Apotheker August Fischer den ersten gebrauchsfertigen Kunstharzklebstoff der Welt erfand, suchte er nach einem Namen für sein "Kind". Zu der damaligen Zeit war es in diesem Geschäftsbereich üblich, seinen Produkten den Namen großer Vögel zu geben: z.B. Pelikan, Schwan, Marabu u.a.
Dabei sah er sich bei den anderen Firmen um. Eine Anekdote erzählt, er habe sich dabei gedacht: "Wenn die anderen einen Vogel haben - warum nicht auch wir?!" Und er gab seiner Erfindung den Markennamen "UHU der Alleskleber".


Sollte an Wunden "Luft" ran?

Falsch! Es ist eine Legende, dass Wunden an der Luft besser heilen. Richtig ist: Ein Pflaster ist viel besser für die schnelle Wundheilung. Denn am wichtigsten für den Heilprozess ist die Wundflüssigkeit. In ihr finden sich Enzyme, Hormone und Wachstumsfaktoren – alles, was die Haut für den raschen Aufbau neuer Zellen braucht. Trocknet die Wunde an der Luft aus, steht den Hautzellen aber keine Wundflüssigkeit zur Verfügung. Feucht und 35° C warm, so heilen Hautwunden am besten. Denn wenn alles schön glitschig ist, arbeitet auch die Körperabwehr perfekt: Fresszellen und weiße Blutkörperchen bewegen sich in feuchtem Milieu besonders gut. Wenn sich dann ein gelblicher Belag auf der Wunde bildet, verläuft der Heilungsprozess optimal – auch wenn es anders aussieht.

Das heißt für Sie: An Wunden muss keine "Luft ran", sondern ein Pflaster. Besonders geeignet sind die neuartigen Gel-Pflaster, die es in Apotheken zu kaufen gibt, denn sie bilden eine gleichmäßig feucht-warme Kammer. Einfach aufkleben und 5 Tage in Ruhe lassen – dann heilt die Wunde doppelt so rasch wie an der Luft.


Aus welchem Material bestehen Banknoten?

Als 1661 in Schweden die ersten Banknoten Europas in Umlauf gebracht wurden, konnten die Chinesen bereits auf eine rund tausendjährige Geschichte des von ihnen erfundenen Papiergeldes zurückblicken.

Doch schon sie verwendeten kein richtiges Papier zur Herstellung ihrer Geldscheine, sondern fertigten sie aus einem Gemisch aus Baumrinde, Hanf und Stoffresten an, um sie reißfester und langlebiger zu machen.

Ähnlich verhält es sich mit den heutigen modernen Banknoten, wie etwa dem Euro. Sie werden aus Baumwolle gemacht, genauer gesagt aus den sehr kurzen Samenhaaren der Baumwollpflanze, die bei der Baumwollherstellung als Nebenprodukt anfallen. Mit verschiedenen Klebstoffen nach Geheimrezept vermischt, werden daraus die Blanko- Papierbögen für die Notendruckereien hergestellt.

Während sich die meisten Industrieländer Baumwollgeldscheine mit modernsten Sicherheitsmerkmalen leisten, ist in vielen ärmeren Ländern noch richtiges Papiergeld im Umlauf. Seit etwa 20 Jahren gibt es außerdem Kunststoff-Geldscheine. Diese sogenannten Polymerbanknoten bieten zwar eine längere Haltbarkeit und noch größere Fälschungssicherheit als die Baumwollscheine, aber sie sind auch teurer in der Herstellung und neigen zur Hitzeempfindlichkeit. Sie haben sich noch nicht durchgesetzt, werden aber weltweit in immer mehr Ländern nach und nach eingeführt.

aus www.pm-magazin.de - gute Frage


Woher kommt der Spruch "Mein Name ist Hase - ich weiss von nichts"?

Diese Redewendung hat - wer hätte das gedacht - gar nichts mit Meister Lampe zu tun.
Es geht auf einen Mann namens Victor von Hase zurück, der 1855 angeklagt war, einem Freund, der einen Studenten bei einem Duell erschossen hatte zur Flucht verholfen zu haben. Dieser "Freund", wenn man ihn so nennen kann, hatte bei der Flucht nach Frankreich von Hases Studentenausweis Gebrauch gemacht, war aber in Straßburg gestellt worden. Vor dem Universitätsgericht wurde er dazu befragt und erwiderte gleich zu Beginn der Gerichtsverhandlung "Mein Name ist Hase; ich verneine die Generalfragen; ich weiß von nichts."
Dieser Satz hatte sich danach als Redewendung etabliert, denn seine freche Antwort entwickelte sich vor allem in Studentenkreisen und Burschenschaften bald zum geflügelten Wort und fand schnell Verbreitung im deutschen und niederländischen Sprachraum.

 


Haben Adam und Eva tatsächlich vom Apfelbaum genascht?

"Klar", werden viele sagen, aber ich würde ja nicht so eine Frage stellen, wenn die Antwort nicht verblüffend wäre. Denn es ist faszinierend, mit welchem Eifer und welcher Hartnäckigkeit der Bibel immer wieder Aussagen unterstellt werden, die dort gar nicht zu lesen sind. Immer wieder wird kommentiert, Adam und Eva hätten im Paradies von einem verbotenen Apfel genascht!

Auch wenn das "Märchen vom Apfel" in vielen Köpfen herumschwirrt – in der Bibel steht nirgends, dass Eva und auch Adam einen verbotenen Apfel gegessen hätten - sondern sie aßen verbotenerweise eine Frucht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen!

Einen Baum, der als Früchte Äpfel trägt, nennt man Apfelbaum. Auf Kirschbäumen wachsen Kirschen, und Nüsse fallen von Nussbäumen. Gott hatte den ersten Menschen jedoch nicht eine köstliche Frucht vor die Nase gesetzt und daneben als Schikane oder gar aus Schadenfreude eine Verbotstafel angebracht :-)

Es heißt wörtlich nach der Übersetzung Martin Luthers: "Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen…" (1. Mose 16 & 17a).

Entgegen Gottes ausdrücklichem Verbot griffen die ersten Menschen nach dieser Frucht der Erkenntnis des Guten und Bösen. Sie glaubten der Schlange und sprachen damit gleichzeitig ihr Misstrauen Gott gegenüber aus – und handelten damit eigenmächtig und ohne Gottes Anweisungen zu befolgen. Von allen übrigen Bäumen im Garten – auch von den Apfelbäumen – durften sie jedoch mit Gottes Erlaubnis essen (siehe den angeführten Bibelvers). Sie durften also Äpfel naschen soviel sie wollten!

Unglaublich, was sich so allgemein festsetzt, dass man es sogar im Religionsunterricht lernt :-)


Wer schießt schneller als sein Schatten?

Nein, es ist nicht Lucky Luke von dem ja behauptet wird, dass er schneller zieht als sein eigener Schatten. Auch keinem Sportschützen der Welt ist dieses möglich. Es ist der Schützenfisch. Der Schützenfisch visiert aus dem Wasser heraus Insekten an und schießt sie aus bis zu vier Meter Entfernung mit einem Wasserstrahl ab. Dabei ist die Stärke des Strahls exakt auf die Größe der Beute abgestimmt und der Fisch berechnet blitzschnell den Aufschlagpunkt der Beute auf der Wasseroberfläche. Der Vorgang benötigt in etwa 40 Millisekunden - in dieser Zeit kann ein Mensch nicht einmal ordentlich sein Ziel anvisieren..


Warum ticken Uhren rechts herum?

Mehrmals täglich schaut man für gewöhnlich auf eine Uhr. Beim Schellen des Weckers, kurz vor der Mittagspause, beim Warten auf die Bahn, beim Treffen mit der Freundin (weil die sich mal wieder verspätet hat) und und und.

Dabei ist es für zur Selbstverständlichkeit geworden, dass der Uhrenzeiger rechts herum geht. Warum kann er nicht linksherum gehen? Wer hat entschieden, dass im Uhrzeigersinn rechts herum ist? Reiner Zufall oder steckt da ein plausibler Grund dahinter?

Als man 13.Jahrhundert die erste mechanische Pendeluhr entwickelte stellt man sich auch die Frage, wie rum die Zeigen gehen sollten. Rein mechanisch wäre beides möglich gewesen. Man entschied sich aber für rechts herum. Und das nicht durch einen Münzwurf, sondern mit gutem Grund.

Vorher maß man die Zeit Jahrtausende lang mit einer Sonnenuhr. Der Stab im Boden warf einen Schatten, der im Verlauf des Tages immer weiter wanderte und so die Zeit anzeigte. Der Schattenlauf richtete sich natürlich nach dem Sonnenlauf von Ost über Süd nach West - oder anders gesagt von rechts nach links. Diese Richtung behielt man bei der Konstruktion der Uhr bei, man hatte sich inzwischen so daran gewöhnt.

Und seitdem gehen die Uhren rechts herum (außer natürlich die digitalen Uhren...)

Und noch eine Anmerkung von mir: Jetzt weiß man auch, dass die ersten mechanischen Uhren nördlich des Äquators erfunden wurden (wer es genau war, weiß man heute nicht). Denn nur im Norden läuft der Schatten der Sonnenuhr rechts herum. Südlich des Äquators, ab dem Wendekreis des Steinbocks, ist das genau anderes herum und dort gilt der Spruch:
"Im Osten geht die Sonne auf.
Im Norden steigt sie hoch hinauf.
Im Westen will Sie untergehen.
Im Süden ist sie nie zu sehen."


Wieso sind die Farben der deutschen Flagge Schwarz, Rot und Gold?


Die Geschichte der Flagge beginnt mit den Befreiungskriegen gegen Napoleon. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Deutschland ein Flickenteppich aus kleineren Staaten und einigen stärkeren Mächten, allen voran Preußen. Um sich gegen Napoleon stellen zu können musste man sich verbünden und es wurden Verbände von Freiwilligen aus vielen deutschen Ländern gegründet, die gemeinsam in der preußischen Armee für ein freies und vereintes Deutsches Reich kämpften.

Die Farben Schwarz, Rot und Gold erklären sich aus dem Mangel an einheitlichen Uniformen im Lützowschen Freikorps. Die Freiwilligencorps bekamen kein Geld, mussten sich selbst mit Nahrungsmitteln und Waffen versorgen und eigene Uniformen mitbringen. Damit diese zumindest ein wenig einheitlich aussahen, färbten die Soldaten ihre Mäntel schwarz und nähten rote Aufschläge und goldene Messingknöpfe an die Ärmel. Diese Truppen bestanden größtenteils aus Studenten, die neben der Einheit Deutschlands, mehrheitlich auch schon demokratische Ideen vertraten. Daher erschienen die Farben später wohl auch auf dem Hambacher Fest, bei dem ca. 30000 Menschen für Einigkeit und Freiheit demonstrierten.

Auch wenn im Kaiserreich die Farben wieder in Vergessenheit gerieten, wurden sie mit der Weimarer Republik wieder aktuell. Bis dann die Nazis wieder abschafften und nach der Machtergreifung mit ihrer Parteifahne ersetzten.

Nach Ende des 2. Weltkrieges wurden von Siegermächten alle Nationalflaggen in Deutschland verboten und die schwarzrotgoldene Flagge wieder als offizielle Staatsflagge der Bundesrepublik Deutschland eingesetzt.


 

 

 

   
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